Biikebrennen (von friesisch: Biike; Bake) ist ein tradionelles Volksfest im schleswig-holsteinischen Kreis Nordfriesland, das am 21. Februar (Sankt Peter) gefeiert wird (Erklärung entnommen von http://de.wikipedia.org/wiki/Biikebrennen)

Jedes Dorf und die meisten Gehöfte haben ihre eigenen Leuchtfeuer, die Mittelpunkt von feierlichen Aktivitäten wie Gesang oder Schauspiel sind. Auf den Inseln Föhr, Amrum und Sylt sind zusätzlich verschiedene Traditionen wie das Vernichten der Feuer von Nachbardörfern entstanden. Bis ins 19. Jahrhundert wurde es auch auf dem Festland gefeiert, ist dann aber vergessen worden, und wurde nach dem zweiten Weltkrieg wieder zu Ehren gebracht.

Der Ursprung des Festes ist unklar. Am wahrscheinlichsten ist aber, dass das Fest das kommende Frühjahr begrüßen soll. In manchen Dörfern wird eine Strohpuppe, die den Winter symbolisiert, verbrannt. Es wird auch vermutet, dass die Leuchtfeuer einen Leuchtturm darstellen sollen. Aber vielleicht entstanden sie auch aus den primitiven Lichtbaken an den Stränden, die im 17. und 18. Jahrhundert den Seefahrern und Walfängern als Navigationshilfe dienten

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